Norddeutschland-Tour Spätsommer 2016  # 7

Norddeutschland-Tour Spätsommer 2016  # 7

 

Hallo Mitleserinnen und Mitleser,

das kann ja nichts werden mit der Kontaktaufnahme, wenn man die falsche Telefonnummer in den Kontaktdaten vermerkt hat. Mal sehen, ob sich der Empfänger der SMS zu erkennen gibt.

Tag 7 Montag 29.08.2016 – Caravan Salon Düsseldorf

Die Nacht auf dem P1 war soweit OK, wenn man mal davon absieht, dass stetig bis in die tiefe Nacht und am frühen Morgen auch wieder Flugzeuge des nahen Airports genau über den Platz starten. Kenner wie mein Womo-Nachbar können sogar die jeweilige Fluglinie zuordnen bzw. ablesen. In der Nachbarschaft sehe ich mal wieder ein Beispiel, dass es schon völlig unterschiedliche Camper-Typen gibt. Dort sind um den Kieler Phoenix Blumenkästen auf dem Boden aufgestellt – also etwas Idylle auf dem Messeparkplatz.

Kurz nach halb zehn ging’s dann mit dem Shuttle zur Messe und bereits nach kurzem Durchgang durch die nicht mehr interessierenden Mobil-Hallen traf ich am Carthago-Stand Marion an, während Jürgen im Außenbereich wohl Probefahrten begleitete. In der Zubehörhalle konnte ich jede Menge mündliche und schriftliche Infos zu meinen Fokuspunkten Ein-/Ausparkhilfen / Seitenkameras und Rückspiegelkamera / Wohnraumklimaanlage / Federkomfort und Hubstützen ergattern, Fehlanzeige war bei den Reifensensoren. Da werde ich also wohl die diversen Ausrüsterkataloge Reimo & Co bemühen müssen und das Internet, ist aber auch nicht dringlich und eher unterm Aspekt Sicherheitskomfort anzusiedeln. Überlegenswert ist die Option eines Tresors in der Beifahrertür, da der klassische Platz in den Sitzkonsolen bei meinem Fahrzeug anderweitig belegt ist. Inwieweit überhaupt eine Investition in Sicherheitstechnik (spezielle Schlossabsicherungen bzw. Warn-/Überwachungsanlagen) angeraten ist, kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen. Laut vor kurzem veröffentlichter Statistik der Versicherer hat zwar die Zahl der Womo-Auf/Einbrüche sich zum Vorjahr fast verdoppelt, in Bezug auf Zulassungszahlen liegt der Anteil jedoch deutlich unter dem Niveau von PKW (wobei hier wohl auch Fahrzeugdiebstähle in die Statistik einbezogen sind und Womos dürften da weniger marktgängig sein).

Gern hätte ich meinen Multimedia/Navi-Hersteller der Marke SNOOPER angetroffen, um einige Ärgernisse loszuwerden oder ggf. gute Tipps zu erhalten, die ggf. nur meine Bedienfehler vermeiden helfen. Das Teil ist leistungsfähig, da will ich nicht meckern. Die Bedienerführung ist allerdings eine Katastrophe und auch das Bedienerdesign ist im Fahrbetrieb suboptimal. Die Tasten sind zu klein und zu eng beieinander, außerdem zu nah am Touchscreen, so dass man während des Fahrens leicht mal daneben greift, wenn man eigentlich nur die Lautstärke ändern will oder einen anderen Sender suchen. Dass ich auch noch Probleme beim lebenslang kostenlosen Kartenupdate habe, führe ich momentan noch auf Einschränkungen meines neuen PC zurück (der hat keinen Leseschaft für Karten und mein externes Kartenlesegerät wird von der Upgradesoftware nicht als kompatibles Gerät erkannt).

Also mein TIPP: Eher Finger weg vom SNOOPER. Daher habe ich mir auch die mobile Lösung GARMIN Caravan zugelegt, die ich nur in vollen Tönen loben kann (auch wenn die Bedienerführung in einigen Stellen ohne ersichtlichen Grund gegenüber meinem PKW-GARMIN abweicht, z.B. was das Speichern von Favoriten angeht oder von Routen).

In der Touristik-Halle habe ich mich dann noch reichlich mit Prospekten und Karten der Gebiete eingedeckt, die in nächster Zeit in meinem Fokus stehen und die präsent waren (Meckpomm, Brandenburg, Luxemburg, Prag & Umgebung, Österreich – wobei hier leider die Bundesländer entlang der Donau nicht vertreten waren, die ich eigentlich als nächstes besuchen will (primär Oberösterreich und Wien). Fehlanzeige leider auch bei Frankreich und den Benelux-Ländern (außer eben Lux). Hilfreiche Tipps zu Stellplätzen und Sehenswürdigkeiten werden gerne entgegen genommen.

Gegen halb vier hatte ich mein Pflichtprogramm abgearbeitet und als Kür hat sich nichts aufgedrängt, weshalb ich mich mit dem Shuttle gerade rechtzeitig vor einem kurzen Regenschauer auf den P1 bringen ließ.

Heute Abend werde ich dann noch einen Hock bei Marion + Jürgen verbringen, zumal im Messebetrieb für die Praktiker auf dem Carthago-Stand kaum Luft für einen privaten Plausch bleibt. Offensichtlich ganz schön stressig.

PS: Der Camping-Ausrüster BERGER hatte wohl die Idee dieser Messe. Er bietet nämlich für 10 € eine Trolley-Klappbox an. Obwohl ich so ein Teil schon habe, habe ich es mir für die diversen Prospekte ebenfalls zugelegt, zumal es wegen gummierter Räder leiser und besser rollt als die mit Hartplastik, außerdem lässt sich der Griff um den entscheidenden Tick weiter herausziehen, so dass man die Box bequem hinter sich herziehen kann.

 

Beste Grüße für heute

Atze

 

 

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