Mythos Leipziger Schule von 1960 bis heute

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verlängert bis 28.04.2019     

Mythos Leipziger Schule von 1960 bis heute

Museum für aktuelle Kunst Sammlung Hurrle Durbach

Anfang des Jahrtausends machten Künstler Furore, die mit dem Label „Neue Leipziger Schule“ versehen wurden und teilweise wie z.B. Neo Rauch auf dem internationalen Kunstmarkt Beachtung fanden. Diese Ausstellung hingegen beleuchtet das ganze Phänomen Leipziger Schule. Die Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst war erst in den 60er unter Bernhard Heisig durch Einrichtung einer Malklasse zu einer klassischen Kunstakademie mutiert. Illustre Namen der DDR-Kunst wie Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke oder in der Folgegeneration Gudrun Brüne, Heinz Zander, Volker Stelzmann, Erich Kissing, Sighard Gille sowie Arno Rink prägten die ursprüngliche Leipziger Schule mit im Wesentlichen zwei Strömungen – der expressiven und der sachlichen. Die dritte Generation unter dem Label Neue Leipziger Schule ist die erste gesamtdeutsche Generation, die bewusst in Leipzig wegen der Maltradition studiert hat. Neben Neo Rauch und seiner Frau Rosa Loy sind hier unter anderem Michael Triegel, David Schnell, Miriam Vlaming und Matthias Weischer zu nennen. Diese breit angelegte Schau gibt einen Einblick in drei Generationen der Leipziger Schule. Sehenswert.