Museum des Nötscher Kreises, Nötsch im Gailtal

Museum des Nötscher Kreises, Nötsch im Gailtal      

Das Museum im etwas abgelegenen Gailtal ist dem sogenannten Nötscher Kreis gewidmet, vier Künstlern, welche die österreichische Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beim Schritt in die Moderne wesentlich mitgeprägt haben. Mit Nötsch sind sie entweder als Geburtsort (Sebastian Isepp 1884-1954, Franz Wiegele 1887-1944  – in dessen Geburtshaus das Museum seit 1998 untergebracht ist, das Erdgeschoss wird noch von der Bäckerei Wiegele genutzt) oder als wichtiger Lebensort verbunden (Anton Kolig 1886-1950 und sein Schüler Anton Mahringer 1902-1974).

Aktuell ist in allen Ausstellungsräumen bis 28.10.2018 als Sonderausstellung zum 20jährigen Museumsjubiläum das Werk von Sebastian Isepp zu sehen. Nach seinem Kunststudium widmete er sich nur etwa 10 Jahren seiner eigenen Kunst, anschließend wechselte er zum Beruf als Restaurator am Kunsthistorischen Museum Wien und nach seiner NS-bedingten Emigration 1938 in London.

Neben Porträts aus seinem Umkreis gehörte die Landschaft der Region zu seinen bevorzugten Motiven, vielfach auch im Konzentrat auf Landschaftsdetails. Besonders ausgeprägt ist hierbei der Winter mit seiner besonderen Stimmung.