Internationales Mühlenmuseum Gifhorn

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Internationales Wind- und Wassermühlen-Museum Gifhorn    

Das seit 1980 bestehende Museum zeigt auf einem großen Freigelände zahlreiche Wind-, Wasser-, Tier- und Tretmühlen als Originale oder Nachbauten und in einem großen Ausstellungshaus unzählige detailgetreue Modelle. Aus diesen heraus hat Horst Wrobel den Gedanken für dieses Privatmuseum entwickelt. Seit einem Modellnachbau 1965 hat ihn das Thema Mühlen nicht mehr losgelassen und führte ursprünglich 1974 zur Einrichtung eines Museums mit Modellen.

Tierischer Mitarbeiter (1)
Tierisches Vergnügen

Tierische Mitarbeiter (2). In der Ruhe liegt die Kraft

Anlage und Mühlen sind sehr sehenswert und mit informativen Texten begleitet. An einem Dorfplatz gibt es neben einem Backhaus usw. auch die Möglichkeit zur Einkehr im sogenannten Trachtenhaus.

Am Ende der Parkanlage wurde auf einem Hügel ein Nachbau der russisch-orthodoxen Christi-Verklärungskirche von 1765 aus dem Dorf Kosljatjewo errichtet, welches nicht Teil des Mühlenmuseums ist, aber gegen einen kleinen Obolus ebenfalls innen besichtigt werden kann. In ihm sind Kirchenschätze und Ikonen ausgestellt und im Obergeschoss ist ein Kirchenraum ausgestaltet, in dem regelmäßig Messen gelesen werden.

Außerhalb der Parkanlage steht das Denkmal Europäische Freiheitsglocke sowie der Glocken-Palast. Europäisches Kunsthandwerker-Institut, zu dem 1996 Schirmherr Michail Gorbatschow den Grundstein gelegt hat. Diesen Teil habe ich nicht besucht.