Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti. Eine Begegnung

bis 19.08.2018    

Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti.
Eine Begegnung

Kunst Museum Winterthur beim Stadthaus

Mit dieser Gegenüberstellung bietet das Kunst Museum Winterthur zwei Giganten der Schweizer Kunst auf und stellt ihr auf den ersten Blick so unterschiedliches Werk gegenüber. Sie repräsentieren zwei Generationen, haben aber vielfache übereinstimmende Bezüge. Beide können den Bezug zu den Schweizer Bergen nicht verleugnen, ebenso steht bei beiden neben dem Landschaftsbezug die menschliche Figur und ihr Ausdruck im Vordergrund. Hinzu kommt, dass Hodler mit der Familie Giacomettis eng befreundet und der Pate eines Bruders von Alberto war, diesen aber auch als Jüngling treffend modelliert hat. Giacometti wiederum hat sich in seinem zeichnerischen und malerischen Frühwerk mit der Kunst von Hodler und dem eigenen Vater Giovanni auseinandergesetzt.

Winterthur hat seine 3 Kunstorte im Stadtzentrum unlängst unter einer Dachmarke zusammengelegt: Kunst Museum Winterthur. Dazu gehört das frühere Kunstmuseum am Stadthaus mit einer hochrangigen Sammlung der Kunst des späten Impressionismus bis zur Klassischen Moderne, das rund 200m entfernte Museum Reinhart am Stadtgarten mit Schwerpunkt auf Kunst des 18. und vor allem 19. Jahrhunderts vor allem aus der Schweiz, Österreich und Deutschland (u.a. Friedrichs Kreidefelsen auf Rügen) sowie die rund 750m entfernte Villa Flora des Sammlerpaares Hahnloser-Bühler, die derzeit umgebaut wird und zukünftig Kunst um 1900 präsentieren soll. Mit der Eintrittskarte kann man alle drei Museen besuchen.

Daneben gibt es noch als Bundesmuseum die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» Winterthur, welche den Sammlungsbestand hochrangiger Kunst vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, wobei die Impressionisten besonders repräsentiert sind.