Felix Hollenberg

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bis 24.02.2019    

Felix Hollenberg 1868-1945
Geograph und Wolkenfänger
Maler-Radierer zwischen Niederrhein und Schwäbischer Alb

Kunstmuseum Albstadt

Anlässlich des 150. Geburtstags wird im schwäbischen Umfeld seines beruflichen Wirkens sowie in der Stadt seiner Kindheit und Jugend (Dinslaken) einem Künstler gedacht, der die Radierung als künstlerisches Medium in Deutschland im ausgehenden 19. Jahrhundert wesentlich wiederbelebt hat und für dieses Medium brannte und die Radierung dem damaligen Korsett reiner Reproduktionstechnik herausholen wollte. Seine Orientierung holte er sich von Rembrandt, den Niederländern des 17. und den Franzosen des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Künstlerkollegen ermunterte er zu dieser Technik und verfasste in späteren Jahren auch das Handbuch für Malerradierer.

Albstadt als Hort des Felix-Hollenberg-Archivs kann mit einem Bestand von rund 1000 Blättern sowie zahlreichen Radierplatten für diese herausragende Schau aus dem Vollen schöpfen. Ergänzt wird das grafische Oeuvre durch Beispiele aus seinem malerischen Werk.

Eine schöne Ergänzung stellt im 3. Stock des Hauses die Parallel-Ausstellung

Das Geheimnis der Landschaft.
Original-Radierung in Deutschland um 1900. Sammlung Volker Lehnert, Witten

dar.

Die oben erwähnte Ausstellung in Dinslaken kann unter dem Titel

Schattige Wälder und grüne Felder
Felix Hollenberg zum 150. Geburtstag

im Museum Voswinckelshof Dinslaken (Stadthistorisches Zentrum) besichtigt werden (15.12.2018-31.03.2019). Auch dort sind ergänzend Arbeiten von Zeitgenossen aus der Sammlung Lehnert zu sehen.

 

Ergänzend möchte ich auch noch auf die Galerieausstellung Felix Hollenberg. Gemälde, Druckgrafik in der Galerie Andreas Henn Stuttgart bis 12.01.2019 hinweisen.